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03.02.2012 bis 09.04.2012
Reihe ZEITGLEICH
im Wilhelm Wagenfeld Raum:
Das Selbstverständliche suchen.
Entwürfe von Wilhelm Wagenfeld aus sechs Jahrzehnten.
Imagefaktor - Das Bild der Wirtschaft
Eine Ausstellung der nordaufnahme
Die Welt der Fotografie hat sich mit dem Einzug der digitalen Kamera revolutionär verändert. Doch eines ist bis heute gleich geblieben: Die Wirkung eines Bildes auf seine Betrachter. Das spielt vorallem in der Wirtschaft eine große Rolle, wo Fotos in der Unternehmenskommunikation, als Imageträger oder für die Werbung gezielt eingesetzt werden. Die Ausstellung „Imagefaktor – Das Bild der Wirtschaft“ beleuchtet vom 3. Februar 2012 bis zum 9. April 2012 im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen die Rolle der professionellen Wirtschaftsfotografie. Anhand von 33 ausgewählten Exponaten zeigt die Ausstellung beispielhaft den gesamten Prozess eines professionellen Bildes –
von der ersten Idee bis zur Realisierung. Alle Bilder stammen von Fotografen des norddeutschen Fotografennetzwerks nordaufnahme.
Am Anfang des Bildprozesses steht immer die Auftragsbeschreibung, das sogenannte Briefing. Nach dem Shooting folgt die Bildauswahl und letztlich die Einbindung des Bildes in verschiedene Medien – von der Internetseite bis zum Großflächenplakat. In der Ausstellung werden diese drei Arbeitsschritte für jedes Foto detailliert dargestellt. So erkennt der Besucher der Ausstellung schnell, dass der Fotograf sehr viele Faktoren bedenken muss, damit ein gutes, in eine Kommunikationsstrategie eingebundenes Foto seine Wirkung voll entfalten kann.
Die Bilder der Ausstellung sind so unterschiedlich wie die Unternehmen und Institutionen, für die sie werben. Landschaftsfotografien, Produkt- und Imagebilder sowie Portraits – die Ausstellung zeigt eine große Vielfalt und damit verbundene Herausforderungen an die Fotografie. Eines verbindet die Fotos jedoch: Sie lösen die Kommunikationsaufgabe des jeweiligen Unternehmens optimal. Die Fotos erzeugen im wahrsten Sinne des Wortes ein verständliches, einprägsames und positives Bild des Auftraggebers, ganz gleich ob dies eine Rechtsanwaltskanzlei oder ein international agierender Konzern ist.
Ergänzt werden die 33 aktuellen Arbeiten durch einen historischen Teil, der die Geschichte der Wirtschaftsfotografie in der Bremer Region beleuchtet. Kurator dieses Teils der Ausstellung ist Fritz
Haase, ehemals Professor an der Hochschule für Künste Bremen. Er zeigt eigene Arbeiten sowie
Werke aus Unternehmensarchiven beispielsweise für Nordmende, Kaffee Hag, Borgward, und den
Norddeutschen Lloyd.
2004 ging das Netzwerk „nordaufnahme“ an den Start. Heute gehören mehr als 50
Fotografinnen und Fotografen aus dem norddeutschen Raum dem Zusammenschluss an. Sie
arbeiten in nahezu allen fotografischen Disziplinen, zum Vorteil des Kunden: Das Netzwerk bündelt
umfangreiche Kompetenzen, sodass die Profis umfassende Fotografieprojekte für Kunden
umsetzen können. Seit der Gründung veröffentlichte das Netzwerk mehrere Bücher und organisiert
regelmäßig Ausstellungen zum Thema Fotografie.
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