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Staatliches Bauhaus Weimar I Staatliche Bauhochschule Weimar
Jenaer Glaswerk I Porzellanmanufaktur Fürstenberg I Rosenthal Porzellan AG |
Vereinigte Lausitzer Glaswerke I Werkstatt Wagenfeld mit Partnern: WMF, Peill & Putzler, Lindner u.a.


Die Erneuerung der Tradition

Porzellanmanufaktur Fürstenberg, 1934

">Service 639, 1934Service "639", 1934Seit den 1920er Jahren ist der Besitz von Porzellan nicht mehr ein Privileg der Oberschicht. Das Kaffee-, Tee- und Essgeschirr „639“ zählt zu den ersten Servicen der „Neuen Sachlichkeit“, die kein Dekor benötigen, sondern ihre Wirkung durch die Klarheit der gespannten Linienführung gewinnen. Die innovativen Gestaltungsansätze der Keramikwerkstatt des Bauhauses finden hier ihre Fortsetzung.

 

 

 

 


 

Die Verbindung von Tradition und Moderne

Rosenthal-Porzellan AG, Selb, 1938

Das einfarbig konzipierte Service „Daphne“ (Entwurf 1938) ist eine Weiterentwicklung von Wagenfelds erstem Geschirr für Fürstenberg. Ein zarter plastischer Schmuckrand, der dünne Porzellanscherben und die weiche, organisch geschwungene Form verleihen den Gefäßen eine hohe Eleganz. Sie lassen Wagenfelds Wertschätzung der jahrhundertealten Porzellankultur erkennen und öffnen damit auch konservativen Kreisen den Zugang zur zeitgenössischen Moderne.


I assure you that you and your work are the model case for what the Bauhaus has been after.
Walter Gropius (Brief an Wagenfeld vom 14.04.1965), Direktor des Bauhauses 1919 - 1928