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Hans Hansen, o.T., 1995

Aktuelle Ausstellung

6.11.2015 - 3.4.2016
Die Entdeckung der Dinge. Fotografie und Design

Die Wilhelm Wagenfeld Stiftung verwahrt weit über 2.000 Fotos aus der Werk­statt des einflussreichen Gestalters. Sie wurden noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt und bilden nun den Ausgangspunkt einer Ausstellung über das Ver­hält­nis von Fotografie und Produktdesign.


Fotografen: Dore Barleben, Dore Bartcky, Joachim Fliegner, Hans Hansen, Ernst A. Heiniger, Atelier Louis Held, Adolf Lazi, Herbert Matter, Willi Moegle, László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Martin Parr, Albert Renger-Patzsch, Hajo Rose, Jörg Sasse, Karl Schuhmacher, Wolfgang Siol, Anton Stankowski, Jakob Tuggener, Jens Weyers

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Blick ins Archiv

Die "Olympia-Form"

Anlässlich der Olympischen Spiele 1936 in Berlin brachte das Jenaer Glas­werk eine von Wilhelm Wagenfeld gestaltete Durax-Portionsform  in zwei Größen heraus. Sie war als Kantinengeschirr konzipiert und für den Einsatz bei Groß­ver­an­stal­tun­gen wie Sportfesten oder den Olympischen Spiele vorgesehen. Der Deckel selbst kann als Teller benutzt werden und hat einen umlaufenden Standring, der einer wei­te­ren darauf gestapelten Form stabilen Halt bietet.

Ein eigens entwickeltes Werbeblatt von Schott & Gen. ist ein frühes Beispiel für den Versuch, eine Marke im Umfeld eines Großereignisses wie den Olympischen Spielen zu positionieren.

Der Titel des Blattes verbindet das Motiv des gerade fertig gestellten Berliner Olympiastadions mit der ovalen Form der Schüssel, die Rückseite zählt die praktischen Vorteile des Geschirrs für die „schnelle Bedienung bei Sportfesten“ auf.

Offensichtlich versuchte man sich mit der stapelbaren Portionsform als Lieferant für das olympische Dorf zu empfehlen. Zu den Olympischen Spielen kam die Form dennoch nicht zum Einsatz und die Serie wurde nur für kurze Zeit produziert.

 

 


I assure you that you and your work are the model case for what the Bauhaus has been after.
Walter Gropius (Brief an Wagenfeld vom 14.04.1965), Direktor des Bauhauses 1919 - 1928

Aktuell

Workshop „Dinge entdecken – den Blick üben“

27./28.Februar 2016 und 5./6. März 2016, jeweils 11 - 17 Uhr

Im Entdecken der Dinge liegt das wesentliche Moment der Sach- und Objektfotografie.
Einen freien, künstlerischen Blick auf das Thema vermittelt der Bremer Fotograf Jens
Weyers, der mit eigenen Arbeiten in der Ausstellung vertreten ist.

Kosten: 200 € / erm. 150 €, eigene Kameras sind mitzubringen
(Mindestteilnehmerzahl 4 / max. 6)
Ort: Wilhelm Wagenfeld Haus

 


Informationen zur aktuellen Ausstellung:

Die Entdeckung der Dinge. Fotografie und Design

Eintritt
5 € / 3,5 € erm.
Familien 9 €
 

Führungen
jeden Sonntag, 13 Uhr
und nach Vereinbarung unter
T 0421 33 999 37

 


Adresse

Wilhelm Wagenfeld Stiftung
Wilhelm Wagenfeld Haus
Am Wall 209
D-28195 Bremen

Tel. 0049 (0) 421 33 999 33
Fax 0049 (0) 421 33 999 34

info@wilhelm-wagenfeld-stiftung.de


Öffnungszeiten

(nur zu Ausstellungszeiten)
Di. 15 - 21 Uhr, Mi. - So. 10 - 18 Uhr


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