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Biografie 1947 - 1955

1900 - 1930    |    1931 - 1946    |    1947 - 1955    |   1956 - 1998


 

1947
Berufung an das Institut für Bauwesen der Deutschen Akademie der Wissenschaften / Berlin durch den ebenfalls aus Bremen stammenden Architekten Hans Scharoun; Leitung der Abteilung Typisierung und Normung.


1947 - 1949
Professur für industrielle Formgebung an der Hochschule für Bildende Künste / Berlin, Leitung: Karl Hofer. Ausarbeitung eines Plans für ein Industrie-Institut, das der Akademie angegliedert werden und die Ausbildung grundlegend verändern soll.
In den Folgejahren zahlreiche Berufungen an Akademien und Hochschulen (u. a. Essen, Hanau, Saarbrücken, Pforzheim, Karlsruhe, Wuppertal, Mannheim, Hamburg, Darmstadt, Bremen, Berlin), die Wagenfeld nicht annimmt.


1948
Aufsatzsammlung „Wesen und Gestalt der Dinge um uns“, Verlag Eduard Stichnote, Potsdam.


1949
Kurzfristige Zusammenarbeit mit der Sendlinger Optische Glaswerke GmbH, Berlin.
Übersiedlung nach Stuttgart, Vertrag mit der Württembergischen Metallwarenfabrik (WMF) in Geislingen als künstlerischer Leiter eines zukünftigen Qualitätssektors (Metall und Glas); Zusammenarbeit bis 1977.
Übernahme der Referatsleitung für industrielle Formgebung im Württembergischen Landesgewerbeamt (LGA) in Stuttgart; Beratung von Einzelfirmen, u.a. Carl Hugo Pott, Solingen (1950).


1950
Aufgabe der Referentenstelle beim LGA Stuttgart, seitdem ausschließliche Mitarbeit in Fabriken für Gebrauchsgüter.


1952
Beratervertrag mit der Rosenthal-Porzellan AG in Selb für Porzellan und Glas (bis 1955) und mit der Peill & Putzler Glashütten GmbH in Düren zur Entwicklung eines Trinkglas- und Leuchtenprogramms (bis 1958).
Berufung in den Rat für Formgebung; Mitglied im Arbeitskreis für Industrielle Formgebung im Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI).


1953
Berufung in den Ausschuss „Erziehung und Ausbildung“ des Rats für Formgebung. Initiierung des ersten „Industriegesprächs“ des Deutschen Werkbundes mit Philipp Rosenthal in Selb.


1954
Gründung einer eigenen Werkstatt in Stuttgart: „Werkstatt Wagenfeld, Versuchs- und Entwicklungswerkstatt für Industriemodelle“; zugleich Ausbildungsstätte.
Beginn der Zusammenarbeit mit der Max Braun AG / Frankfurt/Main (Elektrogeräte; bis 1956); danach inoffizielle Beratung.


1955
Beratervertrag mit der Lindner / Bamberg, Entwicklung eines Decken-, Spiegel-, und Wandleuchtenprogramms (bis 1970).
Entwurf des ersten Bordgeschirrs aus Kunststoff für die Deutsche Lufthansa; Haushaltsgegenstände für das Johannes Buchsteiner Plasticwerk in Gingen/Fils (bis 1958).
Beschlägeprogramm für die Otto Großsteinbeck Gmbh (OGRO) in Velbert (bis 1966).
Öfen für die Vosswerke AG in Sarstedt (bis 1957).
Einladung zur International Design Conference in Aspen / Colorado als einziger in Deutschland lebender Gestalter (Thema: Licht). Mitglied im Verein „Industrieform“, Essen.

 

 

 

 


Brauchbar sein heisst auch schön sein, denn alles brauchen muss schön sein können, anders erfüllen die Dinge nicht ihren Sinn.
Wilhelm Wagenfeld