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Biografie 1956 - 1998

1900 - 1930    |    1931 - 1946    |    1947 - 1955    |    1956 - 1998


 

In den Folgejahren Bearbeitung zahlreicher Einzelaufträge, u.a. für Koch´s Adler Nähmaschinenwerke AG/Bielefeld (1955), Gebr. Baumann/Amberg (1957), Hengstenberg/Esslingen (1959), Bado-Weinbrennerei/Säckingen (1967/68)


1957
Grand Prix der Triennale Mailand für das Gesamtschaffen.
Mitherausgeber der Zeitschrift form. Internationale Revue.
Ausstellung Kunsthalle Mannheim.
 

1958
Zahlreiche Exponate im deutschen Pavillon auf der Weltausstellung in Brüssel.


1959
Einladung zur World Design Conference 1960 in Tokio.
Mitglied der Henry van de Velde Gesellschaft.


1960
Ausstellung Kunstgewerbemuseum Zürich. Weitere Stationen: Stedelijk Museum Amsterdam (1961); Neue Sammlung München (1961); Akademie der Künste, Berlin (1962).


1961 - 1965
Mitglied des Berater-Komitees für den Kaufmann International Design Award, New York.


1962
Ehrenmitglied der Staatlichen Akademie der Künste, Stuttgart.


1964
Ehrensenator der TU Stuttgart.
Beteiligung an der documenta III in Kassel.


1965
Mitglied der Akademie der Künste, Berlin.
Ausstellung Landesgewerbeamt Baden-Württemberg, Stuttgart; weitere Station: Deutsches Goldschmiedehaus Hanau (1966). Ausstellungen Landesmuseum Oldenburg und Kunstkreis Hameln.
Ehrenurkunde der 1. Biennale „Industrielle Formgebung“ in Ljubljana für WMF-Entwürfe.


1968
Viertes Ehrenmitglied des Deutschen Werkbundes Berlin (nach Gropius, Scharoun und Mies van der Rohe).


1972
Zusammenarbeit mit der Porzellanmanufaktur Fürstenberg/Fürstenberg a.d. Weser (bis 1974).


1973
Retrospektive im Kunstgewerbemuseum Köln; weitere Stationen: Hessisches Landesmuseum Darmstadt (1974), Kestner-Museum, Hannover (1974), Neue Sammlung, München (1974); Centre de création industrielle im Musée des arts décoratifs, Paris (1975).

Das Israel-Museum in Jerusalem eröffnet seine Design-Abteilung mit zahlreichen Wagenfeld-Entwürfen, die in die ständige Sammlung aufgenommen werden.


1978
Schließung der Werkstatt Wagenfeld.


1980
Vertragsabschluss mit Tecnolumen/Bremen über die Neuauflage der von Wagenfeld überarbeiteten Bauhaus-Leuchte von 1924 und weiterer Entwürfe aus den 1920er Jahren; Zusammenarbeit bis 1989.
Retrospektive im Württembergischen Landesmuseum Stuttgart.


1987
Umfassende Retrospektive des Werkes von Wilhelm Wagenfeld im Focke-Museum, Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, Bremen; weitere Stationen: Zentralstelle des Deutschen Werkbundes, Frankfurt, Bauhaus-Archiv, Berlin (1988), Design Zentrum Stuttgart (1988).


1988
Wilhelm Wagenfeld bietet seiner Vaterstadt Bremen seinen Nachlass unter der Bedingung an, dass seine grundsätzlichen Überlegungen und Überzeugungen von einer verantwortungsvollen Industriekultur in eine Verbindung zu aktuellem Design gestellt werden.


1990
Ausstellung Palazzo Serra Gerace, Genua (in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut).


28. Mai 1990
In Stuttgart gestorben; beerdigt in Collex-Bossy (bei Genf), Schweiz.


1992
Der Senat der Freien Hansestadt Bremen beschließt die Umwidmung der Nördlichen Ostertorwache in das Wilhelm Wagenfeld Haus.


1993
Gründung der Wilhelm Wagenfeld Stiftung in Bremen; Stifter: Erika Wagenfeld, Stuttgart und die Stadtgemeinde der Freien Hansestadt Bremen.


1998
Eröffnung des Wilhelm Wagenfeld Hauses in Bremen.


Brauchbar sein heisst auch schön sein, denn alles brauchen muss schön sein können, anders erfüllen die Dinge nicht ihren Sinn.
Wilhelm Wagenfeld