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05.06.2016  -  04.09.2016

100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz

 

Die internationale Wanderausstellung spiegelt den Stand des aktuellen Plakatdesigns in Deutschland, Österreich und der Schweiz wider und ist nach Stationen in Berlin, Luzern, Nürnberg und Wien nun auch in der Nordwest-Region zu Gast.

Als ältestes Informationsmedium im öffentlichen Raum hat das Plakat bis heute nichts von seiner Wirksamkeit eingebüßt, trotz der Allgegenwart beweglicher oder interaktiver Bildmedien. Es ist nach wie vor Träger politischer Meinungen, gesellschaftlicher Anliegen oder kultureller Strömungen und erregt Aufmerksamkeit für bevorstehende Ereignisse oder kommerzielle Angebote.

DER WETTBEWERB

»100 beste Plakate des Jahres – Deutschland Österreich Schweiz«, gilt als eine der wichtigsten Institutionen der zeitgenössischen Plakatgestaltung. Auszeichnungen werden in drei Kategorienvergeben: Für Plakate als Werbemittel für Wirtschaft, Kultur und Soziales, für Plakate als Eigenwerbung, Autorengrafik oder Experiment und schließlich für Plakatentwürfe Studierender. Über 1.800 Bewerber haben sich am Wettbewerb 2014 beteiligt.

ZUR GESCHICHTE DES WETTBEWERBS:

1966 wurden in der DDR erstmals herausragende Plakate prämiert und ausgestellt.1980 erhielt dieser Wettstreit den Titel 100 Beste Plakate. Dank erfolgreicher Bemühungen des Verbands der Grafik-Designer e. V. konnte der Wettbewerb auch nach der Wende 1989 erhalten und weiter ausgebaut werden. Im Jahr 2002 lag dann mit den »100 besten Plakaten 01« die erste deutsch-österreichisch-schweizerische Auswahl vor. Seitdem zeigt sich jedes Jahr, dass es in den drei Ländern eine vielseitige und qualitätvolle Plakatkultur gibt. Auch an den Hochschulen wird die graphische Gestaltung heute umfassend gefördert. Die vielen studentischen Arbeiten unter den ausgezeichneten Plakaten sind dafür ein ermutigendes Beispiel.

DIE ERGEBNISSE

Gemäß der Wettbewerbsausschreibung repräsentiert die Ausstellung eine breite stilistische Palette des Plakatdesigns im deutschsprachigen Raum und zeigt die Arbeiten von professionellen Gestaltern und Studierenden gleichberechtigt nebeneinander. Die Ergebnisse werden jedes Jahr in einer Wanderausstellung in Berlin, Nürnberg, Luzern, Wien und weiteren Orten präsentiert und in einem Buch veröffentlicht. Ergänzend zu den regelmäßigen Stationen wurden einzelne Jahres-Ausstellungen in Essen, Ingolstadt, Halle (Saale), Bremen, Graz, China, Malaysia, Japan, Frankreich und Tschechien gezeigt.

I assure you that you and your work are the model case for what the Bauhaus has been after.
Walter Gropius (Brief an Wagenfeld vom 14.04.1965), Direktor des Bauhauses 1919 - 1928