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Rückblick


18.11.2016 bis 17.04.2017

Stapeln. Ein Prinzip der Moderne

Kubus-Geschirr
1938/39, Pressglas
Hersteller: Vereinigte Lausitzer Glaswerke, Weißwasser
Foto: Jens Weyers, Bremen

 

Wir alle stapeln Dinge: ungelesene Zeitungen, Brennholz, ordentlich gefaltete Pullover oder Suppendosen im Vorratsschrank. Das Stapeln ist eine grundlegende Kultur­­­technik.

Umso erstaunlicher ist es, dass dieses Phänomen bisher nur wenig erforscht und ausgestellt wurde. Dabei wird seit Anfang des 20. Jahrhunderts so systematisch gestapelt, dass viele Bereiche unseres Lebens davon beeinflusst werden. Das Kubus-Geschirr aus Pressglas von Wilhelm Wagenfeld ist eines der frühesten Beispiele für stapelbares Indus­trie­design und verdeutlicht zugleich, dass das Stapelprinzip mehr bedeutet, als nur Dinge übereinanderzustellen.

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05.06.2016 bis 04.09.2016

100 Beste Plakate Deutschland Österreich Schweiz

 

Die internationale Wanderausstellung spiegelt den Stand des aktuellen Plakatdesigns in Deutschland, Österreich und der Schweiz wider und ist nach Stationen in Berlin, Luzern, Nürnberg und Wien nun auch in der Nordwest-Region zu Gast.

Als ältestes Informationsmedium im öffentlichen Raum hat das Plakat bis heute nichts von seiner Wirksamkeit eingebüßt, trotz der Allgegenwart beweglicher oder interaktiver Bildmedien. Es ist nach wie vor Träger politischer Meinungen, gesellschaftlicher Anliegen oder kultureller Strömungen und erregt Aufmerksamkeit für bevorstehende Ereignisse oder kommerzielle Angebote.

DER WETTBEWERB

»100 beste Plakate des Jahres – Deutschland Österreich Schweiz«, gilt als eine der wichtigsten Institutionen der zeitgenössischen Plakatgestaltung. Auszeichnungen werden in drei Kategorienvergeben: Für Plakate als Werbemittel für Wirtschaft, Kultur und Soziales, für Plakate als Eigenwerbung, Autorengrafik oder Experiment und schließlich für Plakatentwürfe Studierender. Über 1.800 Bewerber haben sich am Wettbewerb 2014 beteiligt.

ZUR GESCHICHTE DES WETTBEWERBS:

1966 wurden in der DDR erstmals herausragende Plakate prämiert und ausgestellt.1980 erhielt dieser Wettstreit den Titel 100 Beste Plakate. Dank erfolgreicher Bemühungen des Verbands der Grafik-Designer e. V. konnte der Wettbewerb auch nach der Wende 1989 erhalten und weiter ausgebaut werden. Im Jahr 2002 lag dann mit den »100 besten Plakaten 01« die erste deutsch-österreichisch-schweizerische Auswahl vor. Seitdem zeigt sich jedes Jahr, dass es in den drei Ländern eine vielseitige und qualitätvolle Plakatkultur gibt. Auch an den Hochschulen wird die graphische Gestaltung heute umfassend gefördert. Die vielen studentischen Arbeiten unter den ausgezeichneten Plakaten sind dafür ein ermutigendes Beispiel.

DIE ERGEBNISSE

Gemäß der Wettbewerbsausschreibung repräsentiert die Ausstellung eine breite stilistische Palette des Plakatdesigns im deutschsprachigen Raum und zeigt die Arbeiten von professionellen Gestaltern und Studierenden gleichberechtigt nebeneinander. Die Ergebnisse werden jedes Jahr in einer Wanderausstellung in Berlin, Nürnberg, Luzern, Wien und weiteren Orten präsentiert und in einem Buch veröffentlicht. Ergänzend zu den regelmäßigen Stationen wurden einzelne Jahres-Ausstellungen in Essen, Ingolstadt, Halle (Saale), Bremen, Graz, China, Malaysia, Japan, Frankreich und Tschechien gezeigt.


09.04.2016 bis 10.04.2016

Abschlusspräsentation Schuloffensive

Abschlusspräsentation des Schuloffensive-Projekts zur Ausstellung
„Die Entdeckung der Dinge. Fotografie und Design“

Begleitend zur Ausstellung "Die Entdeckung der Dinge. Fotografie und Design" hat die Wilhelm Wagenfeld Stiftung mit Unterstützung der Bremer Schuloffensive e.V. mehrere Projekte mit der Wilhelm Wagenfeld Schule und der St.-Johannis Schule realisieren können.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Ausstellung genutzt, um sich lebendig mit den beiden kreativen Disziplinen Fotografie und Design auseinanderzusetzen. Sie haben sich dem Thema Sachfotografie auf unterschiedliche Weise genähert und die „Entdeckung der Dinge“ jeweils neu interpretiert:
Das 3. Ausbildungsjahr der Auszubildenden im Fotografenhandwerk der Wilhelm Wagenfeld Schule hat die Werbestrategien der 1920er bis 1950er Jahre analysiert und dann eigene Objektaufnahmen von Wagenfeld-Entwürfen erarbeitet.
Anhand von „Moodboards“ definieren Schüler des 2. Ausbildungsjahres Adressatenkreise und entwickeln Marketingstrategien innerhalb der Werbefotografie.   
Schüler des Grundkurses Kunst der St- Johannis Schule haben fotografische Vorbilder der Ausstellung in bildnerische Medien wie Zeichnungen und Linolschnitte übersetzt.

Am Samstag, den 9. April und am Sonntag, den 10. April, stellen Schüler ihre Arbeiten vor, jeweils um 11 Uhr.


06.11.2015 bis 03.04.2016

Die Entdeckung der Dinge. Fotografie und Design

6. November 2015 bis 3. April 2016

Die Wilhelm Wagenfeld Stiftung verwahrt über 2.000 Fotos aus der Werkstatt des einflussreichen Gestalters. Sie wurden noch nie in der Öffentlichkeit gezeigt und bilden nun den Ausgangspunkt einer Ausstellung über das Verhältnis von Fotografie und Produktdesign.

Hans Hansen KaffeekanneHans Hansen o.T., 1995
(Service 639, Kaffeekanne und -Tasse, Wilhelm Wagenfeld für Fürstenberg Porzellanmanufaktur, 1934)
Sachfotografie ist nie so „objektiv“, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Sie zeigt nicht nur den Gegenstand selbst, sondern thematisiert zugleich das Verhältnis des Menschen zur Realität. Dass sich der Blick auf die Dinge mit jedem gesellschaftlichen Umbruch ändert, beweist die Ausstellung mit Fotos aus den 1920er Jahren bis heute. So lässt sich verfolgen, wie vielfältig Sachfotografie ist: Sie dient als Werkzeug im Entwurfsprozess des Gestalters, spielt eine zentrale Rolle in Werbekampagnen, dient als künstlerisches Experimentierfeld oder als Medium, um gesellschaftliche Zustände zu analysieren.
Ausstellung Die Entdeckung der Dinge
Fotografen: Dore Barleben, Dore Bartcky, Joachim Fliegner, Hans Hansen, Ernst A. Heiniger, Atelier Louis Held, Adolf Lazi, Herbert Matter, Willi Moegle, László Moholy-Nagy, Lucia Moholy, Martin Parr, Albert Renger-Patzsch, Hajo Rose, Jörg Sasse, Karl Schuhmacher, Wolfgang Siol, Anton Stankowski, Jakob Tuggener, Jens Weyers

Leihgeber: Bauhaus-Universität Weimar, Archiv der Moderne; Sammlung Fotostiftung Schweiz, Winterthur; Stadt Ulm, Ulmer Museum, HfG-Archiv; Magnum Photos, Paris; SCHOTT-Archiv, Jena; Stiftung Deutsches Design Museum, Frankfurt; Helmut Hannes; Hans Hansen;
Jens Weyers

Förderer:
Karin und Uwe Hollweg-Stiftung
Waldemar Koch Stiftung
Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen

Medienpartner:
nordwestradio
Weser Kurier

Begleitprogramm:

21.1.2016, 18 Uhr

Vortrag von  Prof. Dr. Rainer Stamm, Direktor des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg:

„Fotografie der Neuen Sachlichkeit – Aenne Biermann, Albert Renger-Patzsch und Karl Theodor Gremmler“

27./28.2. und 5./6.3., jeweils 11 – 17 Uhr

Workshop: "Dinge entdecken - den Blick üben"

Das Entdecken der Dinge ist das wesentliche Moment der Sach- und Objektfotografie. Einen freien künstlerischen Blick auf das Thema vermittelt der Bremer Fotograf  Jens Weyers, der  mit eigenen Arbeiten in der Ausstellung vertreten ist. Die Teilnehmer werden anhand der ausgestellten Fotografien an das Thema herangeführt und fotografieren dann eigene Arbeiten, bevorzugt im Außenraum. Eigene Fotoapparate sind mitzubringen.
Ort: Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen und Außenraum
Kosten: 200 € / 150 € erm. (Teilnehmerzahl 4 - 6)

Anmeldung bis 25.Februar unter info@wilhelm-wagenfeld-stiftung.de oder T 0421 33 999 37

27.2.2016

Abotag
Abonnenten des Weser Kuriers erhalten an diesem Tag freien Eintritt!

1.3.2016, 18 Uhr


17.04.2015 bis 30.08.2015

Sammlung 1: Wilhelm Wagenfeld und Jenaer Glas

Neue Ausstellungsreihe ab April im Wilhelm Wagenfeld Haus:

„Sammlung 1: Wilhelm Wagenfeld und Jenaer Glas“, 17. April – 30. August 2015

Teekanne, Wilhelm Wagenfeld für Jenaer Glaswerk Schott & Gen., Jena, Entwurf 1931, hier Ausführung ab 1934
Foto: Jens Weyers, Bremen

Am 17. April startet eine neue Ausstellungsreihe, die Einblicke in die einzigartige Sammlung der Wilhelm Wagenfeld Stiftung gibt. „Sammlung 1: Wilhelm Wagenfeld und Jenaer Glas“ stellt Wagenfelds Entwurfstätigkeit für das Unternehmen Schott & Gen. vor. In den frühen 1930er Jahren wagte der ehemalige Bauhausschüler den Schritt in die Großindustrie und legt so den Grundstein für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte.

Feuerfestes Glas war eine spektakuläre Neuheit und Wagenfeld entwickelte für die gläsernen Haushaltsgeräte die dazu passende Formensprache – ebenso modern wie zeitlos. Sein berühmtes Teeservice, die gläsernen Backschalen und Auflaufformen verkauften sich millionenfach. Bis heute gilt Jenaer Glas als Synonym für hitzebeständiges Glas und ist in fast jedem Haushalt zu finden.László Moholy-Nagy, Fotoplastik, Werbeblatt für Jenaer Glas, 1933

Die Ausstellung zeigt nicht nur die vielfältige Produktpalette, die Wagenfeld in den 1930er Jahren für Schott und Gen. entwarf, sondern thematisiert auch den Zusammenhang von technischer Innovation, gesellschaftlichen Umbrüchen und formaler Entwicklung.

Konzeption: Dr. Julia Bulk


23.10.2014 bis 30.12.2014

EX_IT Best of HfK 2014

Ausstellungsplakat EX_IT Best of HfK 2014

Integriertes Design
Digitale Medien

Die Hochschule für Künste (HfK) Bremen präsentiert in der Ausstellung „EX_IT – Best of HfK Design 2014“ im Wilhelm Wagenfeld Haus die aktuellen Abschlussarbeiten der Studiengänge Integriertes Design und Digitale Medien. Mehr als 50 Werke werden unter dem Motto „EX_IT“ zu sehen sein. In diesem Jahr entschied keine Jury über die Teilnahme, sondern die Studentinnen und Studenten wählten selbst die ausgestellten Positionen aus.

Erstmalig wird auch der mit 10.000 Euro dotierte „HfK-Design Award“ verliehen. Das Gewinnerexponat wird zur Eröffnung der Ausstellung  am 23. Oktober 2014 ausgezeichnet. Der Preis wird von der Petra und Dieter Frese-Stiftung ausgelobt. Der Award ist nicht nur ein Ansporn für die angehenden Designer sondern er verweist auch auf die hohe Qualität der Kreativausbildung an der HfK.

Zeitgleich ist im Wilhelm Wagenfeld Raum ein Werküberblick über das Schaffen Wilhelm Wagenfelds zu sehen.

Eröffnung: 23.10.2014, 19 Uhr


23.05.2014 bis 28.09.2014

Wilhelm Wagenfeld: Die Form ist nur Teil des Ganzen

Anlässlich ihres 20jährigen Jubiläums zeigt die Wilhelm Wagenfeld Stiftung eine Ausstellung über ihren Namensgeber, in der sie den Besuchern sein überaus komplexes Denken und Handeln  vor Augen führt.

Was ist das „Besondere“ an den oft ganz unspektakulären Schöpfungen Wilhelm Wagenfelds, die heute fast ausnahmslos zu den „Klassikern“ des 20. Jahrhunderts zählen und international in den großen Design-Museen präsentiert werden?

Was zeichnet Wagenfelds Entwürfe gegenüber denen seinen Kollegen aus, wieso wurde er zum erfolgreichsten deutschen Industriegestalter? Warum waren die Produkte bei den Käufern derart beliebt, dass sie sich jahrzehntelang auf dem Markt behaupteten und zum Teil noch heute verkauft werden?

Intensiv beschäftigte sich Wagenfeld mit der Alltagswelt seiner Mitmenschen und ihren jeweiligen gegenwärtigen Bedürfnissen: Wie konnte man etwa in den 1930er Jahren einer neuen „Zielgruppe“, beispielsweise den oftmals berufstätigen Frauen, den Alltag erleichtern? Welche Geräte und Geschirre benötigten Singles in ihren möblierten Zimmern? Wie konnte man in den kleinen Wohnungen des sozialen Wohnungsbaus auf knappem Raum Geschirr stapeln? Wie veränderten sich im Laufe der Jahrzehnte, etwa durch den wachsenden Konsum in den Wirtschaftswunder-Jahren, die Ess- und Trinkgewohnheiten? Wie beeinflussten die Raumhöhen der Zimmer die Entwürfe für die Leuchtenindustrie? Doch nicht nur an „neuen“ Gegenständen, auch an ganz alltäglichen Produkten wie Trinkgläsern oder Blumenvasen lassen sich Veränderungen im Lebensgefühl und Zeitgeschmack einer Gesellschaft ablesen. Wagenfeld beobachtete diese Entwicklungen feinfühlig und fand aus dem eigenen Empfinden heraus Lösungen, die die Jahrzehnte überdauerten.

Die Voraussetzung seiner künstlerischen Arbeit war für Wagenfeld dabei stets die wirtschaftliche Seite seiner Entwürfe, denn sie mussten ein nachhaltiger Erfolg für das jeweilige Unternehmen sein. Hier standen für ihn die Fragen nach der Abnehmerschicht und dem Bedarf im Vordergrund, die er genau analysierte.

Anhand von Skizzen, Werkzeichnungen und bisher kaum gezeigten Originalmodellen erhält der Besucher einen intimen Einblick in die technische Seite der Entwicklungsarbeit eines Gestalters in der Nachkriegszeit, wie sie nur die Wilhelm Wagenfeld Stiftung mit ihrem einzigartigen Archiv zeigen kann. Auch dem faktischen Herstellungsprozess in den Unternehmen der Glas-, Porzellan- und Metallindustrie ist ein Raum gewidmet. Hier wird der für die Käufer sonst unsichtbare Produktionsvorgang anhand von Original-Werkzeugen nachvollziehbar. Anschauliche Beispiele des staunenswerten technischen Erfindungsreichtums Wagenfelds, der an einer Vielzahl von Patenten und Gebrauchsmustern ablesbar ist, beleuchten von einer weiteren Seite die Ausnahmestellung Wagenfelds.

Gerade durch den großen zeitlichen Abstand erschließt sich dem Betrachter umso klarer, welche Grundsätze von Wagenfelds Werk bis heute unerreichtes Vorbild geblieben sind und was seine „Botschaft“ an die kommenden Generationen beinhaltet.

"Lichtspiele" von Achim Manz

In einem Kabinett präsentiert der Künstler und Designer Achim Manz unter dem Titel „Lichtspiele“ seine innovativen Leuchten- und Möbelentwürfe aus dem noch immer unterschätzten Werkstoff Beton, der ein beachtliches Spektrum gestalterischer Möglichkeiten erlaubt.

Sat1 Dokumentation vom 22.5.2014


 


Ausstellungskonzept: Beate Manske

Grafische Gestaltung und Gestaltung der Drucksachen: kraska-gestaltung, Jack Kraska

Pressearbeit: kultur + kontext, Dr. Babette Gräfe

Eröffnung der Ausstellung: Donnerstag, 22.5. 2014, 18 Uhr

Führungen melden Sie bitte an unter T 0421 33 999 37 (Kathrin Hager)

 

Dank für freundliche Unterstützung:

TECNOlumen Bremen
Freundeskreis des Wilhelm Wagenfeld Hauses e.V.
 

Medienpartner:

Weser Kurier
Das Magazin


11.03.2014 bis 27.04.2014

Create with Aarhus

Stadtentwicklung einer nordischen Metropole

Wie gehen wir mit alten Industriegebieten um? Wie dehnt sich eine Stadt aus, ohne dabei identitätslose Vorstädte hervorzubringen? Wie entwickelt man ein beliebtes Hafengebiet mit Platz für alle?  weiterlesen


11.03.2014 bis 27.04.2014

Wilhelm Wagenfeld: Vom Brauchen und Gebrauchen

Die Kabinettausstellung zeichnet den Werdegang von Wilhelm Wagenfeld von den 1920er bis in die 1970er Jahre nach und bietet damit zugleich einen Einblick in die Geschichte der industriellen Produktgestaltung im 20. Jahrhundert ...


25.05.2013 bis 29.09.2013

2013 Vom Stand der Dinge

Aldo Bakker: Wasserkaraffe

Wie lässt sich „der Stand der Dinge" in unserer heutigen globalisierten und weitgehend digitalisierten Produktwelt erfassen? Die Gegenstände, mit denen wir uns umgeben, sind immer auch ein Spiegel unserer gesellschaftlichen Verhältnisse und Lebensstandards, unserer privaten Beziehungen, unserer Wünsche und Träume. Es ist das uralte Thema der Ess- und Tischkultur, das weltweit alle Menschen betrifft und das sich am besten mit früheren Jahrzehnten vergleichen lässt, denn erst durch einen Vergleich kann man die Gegenwart klar bestimmen.


24.06.2011 bis 24.09.2011

Bauhaus Dessau

Wilhelm Wagenfeld – Weiterwirken in die Zeit hinein

Zum 111. Geburtstag Wilhelm Wagenfelds übernimmt die Stiftung Bauhaus Dessau die Jubiläumsschau der Wilhelm Wagenfeld Stiftung und zeigt sie ab 24. Juni 2011 im Weltkulturerbe des legendären Dessauer Bauhauses. Sie wird den Mittelpunkt des Dessauer Bauhaussommers darstellen.


06.05.2011 bis 03.10.2011

Ein Stoff für alle Fälle - Kunststoffdesign im 20. Jahrhundert

Handgelenkradio "Tootaloop", 1983

Ein Stoff für alle Fälle? Wir benutzen ihn täglich und in allen Lebenslagen, beruflich und privat, beim Sport und im Verkehr. Er kann durchsichtig sein oder in allen Farben schillernd, spröde oder biegsam, flockig oder elastisch - er hat keine eigene Form, und trotz seiner Allgegenwärtigkeit wissen wir recht wenig über seine Eigenschaften. Wenn uns jemand fragt, aus welchem Material der neue Sessel, das Radio, die Küchenmaschine etc. denn sei, sagen wir: aus Plastik.


16.04.2010 bis 12.09.2010

Wilhelm Wagenfeld: Weiterwirken in die Zeit hinein. Retrospektive zum 110. Geburtstag

Blick in die Ausstellung: Bauhausraum, Foto: Tom Bisig, Basel

Erstmalig können die Besucher der Jubiläumsausstellung das in seiner einzigartigen Qualität und Vielfalt beeindruckende Werk des bedeutendsten deutschen Industriedesigners Wilhelm Wagenfeld in all seinen Facetten erleben: Von der ersten Skizze bis zur ausgefeilten Werbung und Verpackung. Denn für das Jubiläum des in Bremen geborenen Gestalters hat die Wilhelm Wagenfeld Stiftung ihre in den vergangenen 15 Jahren bedeutend gewachsene Sammlung von Originalen und Dokumenten für die Besucher ganz neu aufbereitet und öffnet nun die Tore für die breite interessierte Öffentlichkeit.


17.04.2009 bis 30.08.2009

100 Beste Plakate 07 Deutschland Österreich Schweiz

 

Erstmals in der Nordwest - Region zeigt das Wilhelm Wagenfeld Haus vom 17. April bis zum 30. August 2009 die sowohl für Laien als auch für das Fachpublikum gleichermaßen spannende Ausstellung „100 Beste Plakate 07".

Als ältestes Informationsmedium im öffentlichen Raum hat das zweidimensionale Plakat bis heute nichts von seiner Wirksamkeit und Faszination eingebüßt hat - der Allgegenwart der bunten, beweglichen, interaktiven Bildmedien zum Trotz. Nach wie vor ist das Plakat in der Lage, zum wichtigen Träger politischer Meinungen, gesellschaftlicher Stimmungen und kultureller Strömungen zu werden, die...


26.09.2008 bis 15.03.2009

Max Bill: Aspekte seines Werkes Architektur, Design, Typografie

Max Bill zum 100. Geburtstag

Unter dem Titel „Max Bill: Aspekte seines Werkes" präsentiert das Wilhelm Wagenfeld Haus - Design im Zentrum vom 26. September 2008 bis zum 15. März 2009 den 1908 in der Schweiz geborenen Gestalter, Künstler und Theoretiker Max Bill in einer Retrospektive.
Zu sehen ist eine repräsentative Auswahl seiner Arbeiten aus den Bereichen Produktdesign, Gebrauchsgrafik und Architektur.

Der Bauhausschüler Max Bill (1908-1994) vereint in seiner Person die gesamte Bandbreite gestalterischer Begabungen: sein schöpferisches Potential erstreckt sich auf eine international erfolgreiche Tätigkeit als...


14.03.2008 bis 10.08.2008

Sprünge - Die Evolution des Neuen in der Alltagskultur

Was verbindet Frachtschiffe, die mit Zugdrachen- systemen die Weltmeere durchkreuzen, mit einem Motorrad, das von einem vibrationsfreien Dieselmotor betrieben wird? Ganz einfach: In beiden Fällen hat kreatives und mutiges Querdenken bislang bewährte Produktsysteme erfolgreich neu konfiguriert. Zum Nutzen von Mensch und Umwelt. Denn unsere Welt ändert sich rasant und mit ihr der Mensch und sein Umfeld. Doch wie findet man angesichts immer komplexer werdender Herausforderungen zukunftsfähige Lösungen für die Alltagskultur?

Die Ausstellung „Sprünge" zeigt an beispielhaften Exponaten, wie durch intelligente Ideen und...


13.07.2007 bis 27.01.2008

WIE IHR WOLLT! Konsum im Wandel - Shoppingkonzepte real:virtuell

Das Wilhelm Wagenfeld Haus lenkt mit dieser Ausstellung den Blick auf ein Thema, das seit einiger Zeit den klassischen Handel und das Konsumverhalten revolutioniert: die neuen Einkaufstrends, bedingt durch das Nebeneinander von Angeboten in realen Geschäften und im Internet.

Im Wettstreit um Kunden entstehen ständig neue Ideen und Strategien. Daraus ergeben sich völlig neue Perspektiven: Was bedeutet diese Revolution der Einkaufsmöglichkeiten für den Kunden? Wie verändert sich unser alltägliches Kaufverhalten angesichts der Informationsflut, aber auch der spezifizierten Angebote? Welchen positiven Beitrag leisten die Kreativen Industrien,...


13.10.2006 bis 29.04.2007

Keine Wunder! Kreative Industrien: Impulsgeber für eine erfolgreiche Innovationskultur

„Wir brauchen eine erfolgreiche Innovationskultur. Diese muss auf die Wünsche, Erwartungen und Ansprüche der Menschen eingehen. Nur so lassen sich neue Märkte erfolgreich erschließen", sagt Heinz-Jürgen Gerdes, Geschäftsführer der Bremer Design GmbH. „Der globale Wettbewerb verlangt eine Offensive, die nicht allein auf Technologien setzt. Vielmehr geht es darum, die Kunden und Märkte zum Maßstab aller strategischen unternehmerischen Maßnahmen zu machen. Dass dies zum Erfolg führt, belegen einige Unternehmen derzeit auf beeindruckende Art und Weise."

Was genau macht den phänomenalen Erfolg...


07.11.2004 bis 03.04.2005

Wie wohnen

Ästhetische Bildung in der Alltagskultur des 20. Jahrhunderts

 

Haben Sie Geschmack? Woher wissen Sie, welches das für Sie ‚richtige’ Möbelstück, Geschirr oder Besteck ist? Entscheiden Sie spontan, oder vergleichen Sie sorgfältig, auch bei preiswerten Angeboten? Bevorzugen Sie langlebige Produkte oder folgen Sie dem neuesten Trend? Ihre Antworten sind uns wichtig, denn nicht ohne Grund schicken wir Sie auf eine Zeitreise durch die Geschichte der ‚Geschmacks’- und Wohnberatung. In unserer globalisierten Welt ist das Angebot fast unüberschaubar geworden. Kein Wunder, dass man Ratgeber braucht...


19.10.2003 bis 02.05.2004

Dieter Rams Design - Die Faszination des Einfachen

Eine Retrospektive über das Leben und Werk von Dieter Rams, dessen Werk jeder kennt. Von 1961 bis 1995 war er  für das wegweisende Produktdesign der Firma Braun verantwortlich. In diesen Jahrzehnten entwickelten er und das Braun-Gestalterteam eine unverwechselbare Formensprache für Geräte vom Transistorradio bis zur Küchenmaschine.

Nach einer jüngeren Umfrage unter Fachleuten aus Industrie, Medien und Museen zählt Dieter Rams zu den zehn wichtigsten lebenden Designern.
Er vertritt im Design die Philosophie, Komplexität zu vereinfachen, nicht aber zu simplifizieren.

„Die wichtigste Aufgabe des Designs ist es,...


26.08.2003 bis 24.10.2003

simply droog

Ungewöhnliche Konzepte für gewöhnliche Dinge.

Das Wilhelm Wagenfeld Haus präsentiert vom 27. August bis zum 24. Oktober 2004 mit der Ausstellung simply droog einen Querschnitt durch 10+1 Jahre Avantgarde-Design aus den Niederlanden. Nach dem Haus der Kunst in München ist das Design Zentrum Bremen im Wilhelm Wagnfeld Haus die zweite Station der internationalen Ausstellung, die von Europa nach Süd- und Nordamerika und wieder zurück nach Europa wandern wird. Heinz-Jürgen Gerdes, Geschäftsführer der Bremer Design GmbH: „Mit dieser Ausstellung, die wir exklusiv im Nordwesten zeigen, führen wir einmal...


16.02.2003 bis 29.06.2003

Die organische Form 1930 bis 1960: Produktgestaltung

Mit der Ausstellung "Die organische Form 1930 - 1960: Produktgestaltung" stellt die Wilhelm Wagenfeld Stiftung in Bremen ein außerordentlich wichtiges, in Europa und den USA zeitgleich entstandenes Stilphänomen in den Mittelpunkt, das in allen Kunstsparten zu beobachten ist. Parallel widmet sich das gegenüberliegende Gerhard-Marcks-Haus (Bildhauermuseum) der organischen Form in der Bildhauerkunst.

Die Präsentation des Wilhelm Wagenfeld Hauses umfasst vor allem Möbel, in kleinerem Umfang auch Leuchten und Gefäße. Die Verbindung der einzelnen Produkte zu den im Gerhard- Marcks-Haus gezeigten Beispielen der jeweils...


03.03.2002 bis 18.08.2002

Herbei, herbei, was Löffel sei...

Über Jahrzehnte hat Hermann Jünger Beispiele dieses täglichen gegenwärtigen Gebrauchsgegenstandes aus der ganzen Welt zusammengetragen. Aus der schier unerschöpflichen Fülle seiner Sammlung hat er für das Wilhelm Wagenfeld Haus eine ebenso vergnügliche wie anregende Auswahl zusammengestellt- Löffel gehören zu den einfachsten und selbstverständlichsten Dingen unseres Alltags und werden weltweit als unverzichtbares Ess- und Kochwerkzeug genutzt. Zusammen mit Messer und Gabel ist der Löffel Bestandteil des Essbestecks sowohl im westlichen Kulturkreis als auch  - mit Stäbchen - im asiatischen Raum. Aus Blättern,...


21.04.2001 bis 12.08.2001

Schmuck 2001 - Avantgarde im neuen Jahrtausend

 

Die Wilhelm Wagenfeld Stiftung präsentiert zum ersten Mal im Norden Deutschlands die  internationale "Sonderschau Schmuck", konzipiert von der Handwerksmesse München. Sie zählt zu den umfassendensten und bedeutendsten Überblicksausstellungen über jüngste Entwicklungen in der Schmuckgestaltung. Ergänzt wird die Übernahme aus München durch eine eher unbekannte Facette im Werk Wilhelm Wagenfelds, seinen Schmuckentwürfen aus den 1920er und 1930er Jahren. Neben Wettbewerbsbeiträgen (Zeichnungen)  werden  u. a. die  variablen Entwürfe  für die Schmuckfabrik Ottmar Zieher in...


31.05.2000 bis 31.10.2000

100 Jahre Wilhelm Wagenfeld

Ein Streifzug durch 100 Jahre Designgeschichte - Die Wilhelm Wagenfeld Stiftung feiert den 100. Geburtstag ihres Namensgebers mit einer umfangreichen Ausstellung im Wilhelm Wagenfeld Haus in Bremen: Ausgehend von dem immensen Gesamtwerk des Gestalters werden Objekte berühmter Vorläufer, Zeitgenossen und Nachfolger zum Vergleich herangezogen - von Gropius, Aalto, Hoffmann u.a. bis hin zum Erfinder der Tupperware.
Der Rundgang durch die Ausstellung vermittelt so einen Überblick über die Alltagskultur des 20. Jahrhunderts und macht zugleich deutlich, wodurch sich Wagenfelds Arbeiten auszeichnen: Wie kein anderer Gestalter hat er den Einfluss auf die...


29.05.1999 bis 22.08.1999

Original & Serienprodukt

wir haben die originale. Ein Gemeinschaftsprojekt von 7 Bremer Museen.

Die Welt mit eigenen Augen sehen, Authentizität spüren und erleben  in den Bremer Museen. Sieben Ausstellungen in sieben Museen - so überraschend und unterschiedlich wie die Kunst selbst.

Die Ausstellung "Original und Serienprodukt" im Wilhelm Wagenfeld Haus thematisiert den scheinbaren Widerspruch der Originalität bei Serienprodukten. Gebrauchsgüter des häuslichen Umfelds waren einst Gegenstände handwerklicher Einzelfertigung und künstlerischer Kreativität, erst im industriellen Produktionsprozess wurden sie zur...


22.04.1998 bis 08.08.1998

Wilhelm Wagenfeld - Wegbereiter der Moderne

Eröffnungsausstellung des Wilhelm Wagenfeld Hauses. Das Design Zentrum Bremen und die Wilhelm Wagenfeld Stiftung präsentieren in einer gemeinsamen Ausstellung Produkte von Wilhelm Wagenfeld, die durch Statements heutiger Designer/innen in aktuellen Bezug gesetzt werden.


I assure you that you and your work are the model case for what the Bauhaus has been after.
Walter Gropius (Brief an Wagenfeld vom 14.04.1965), Direktor des Bauhauses 1919 - 1928