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17.04.2015  -  30.08.2015

Sammlung 1: Wilhelm Wagenfeld und Jenaer Glas

Teekanne, Wilhelm Wagenfeld für Jenaer Glaswerk Schott & Gen., Jena, Entwurf 1931, hier Ausführung ab 1934
Foto: Jens Weyers, Bremen

Am 17. April startet eine neue Ausstellungsreihe, die Einblicke in die einzigartige Sammlung der Wilhelm Wagenfeld Stiftung gibt. „Sammlung 1: Wilhelm Wagenfeld und Jenaer Glas“ stellt Wagenfelds Entwurfstätigkeit für das Unternehmen Schott & Gen. vor. In den frühen 1930er Jahren wagte der ehemalige Bauhausschüler den Schritt in die Großindustrie und legt so den Grundstein für eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte.

Feuerfestes Glas war eine spektakuläre Neuheit und Wagenfeld entwickelte für die gläsernen Haushaltsgeräte die dazu passende Formensprache – ebenso modern wie zeitlos. Sein berühmtes Teeservice, die gläsernen Backschalen und Auflaufformen verkauften sich millionenfach. Bis heute gilt Jenaer Glas als Synonym für hitzebeständiges Glas und ist in fast jedem Haushalt zu finden.
Die Ausstellung zeigt nicht nur die vielfältige Produktpalette, die Wagenfeld in den 1930er Jahren für Schott und Gen. entwarf, sondern thematisiert auch den Zusammenhang von technischer Innovation, gesellschaftlichen Umbrüchen und formaler Entwicklung.

Konzeption: Dr. Julia Bulk

Pressekontakt: Kathrin Hager, T 0421 33 999 37 oder k.hager@wilhelm-wagenfeld-stiftung.de

Führungen: Jeden 1. Sonntag im Monat, 13 Uhr und nach Voranmeldung unter T 0421 33 999 37 oder k.hager@wilhelm-wagenfeld-stiftung.de

I assure you that you and your work are the model case for what the Bauhaus has been after.
Walter Gropius (Brief an Wagenfeld vom 14.04.1965), Direktor des Bauhauses 1919 - 1928